Ich weiß nicht, ob “verletzlich” überhaupt das richtige Wort dafür ist. Vielleicht ist “berührbar” ein Ausdruck, der es genauer trifft. und oft in meinem Leben war ich das nicht, Berührbar und erreichbar. Nicht für das Leben, nicht für meine Seele, nicht von der Liebe und nicht vom Schmerz. Nicht nur für mich, sondern vor allem auch für die Menschen um mich war es ein Quälender zustand.

Ich versteckte mich zu oft zwischen meinen “sicherheitsmauern” und meinem Anspruch stark zu sein, so sehr, dass meine Schutzhülle zum eigenen Gefängnis wurde. Eine Schicht aus Zement Hielt mich gerade von den Menschen ab, die ich insgeheim am meisten liebte -Die mit aber damit all zu gefährlich erschienen-

Wie oft konnte ich selbst meinen nächsten Menschen nicht in die Augen blicken und ihnen erlauben alles zu sehen? Das wunde herz, Die angst, den schmerz oder einfach nur das ungeschützte weiche in mir? etwas in mir war überzeugt, dass mich niemand lieben würde, wenn er wirklich wüsste, wie mir manchmal zumute ist. Das nur das Starke liebenswert ist.

warum es so schwer war? ich denke, ich wurde zu oft verletzt und gedemütigt, verlassen und enttäuscht. so viel davon, in diesem leben hat mich schwer getroffen. so sehr das ich mich zurück gezogen habe aus diesem Körper. Meine Gefühle und mein Herz Sind wie ein Panzer umhüllt, fest davon entschlossen nie mehr diese Schmerzen fühlen zu wollen und sich niemals einen Menschen zu offenbaren. Aber man kommt in diesem leben nicht sonderlich weit mit einem verschlossenen herzen…