zarte Hoffnung

Hoffnung…Du klingst so schön, so zart, so allumfassend, so wundervoll. Du bist nur ein kleines Wort, hinter dem sich soviel Kraft und Liebe verbirgt. Warum kannst Du kleines, liebliches Wort mich so zerstören? Warum wandelst Du dich so grausam, tobst in mir, reißt mich in Stücke. Du bringst soviel Schmerz und Verderben mit dir. Lässt mich leiden, diese nicht endende Enttäuschung spüren, ich will schreien, so viel Leid bringst Du mir. Warum kannst du nicht gehen? Versteckst dich hinter all den Schatten in mir, kriechst immer wieder vor wie ein kleiner Lichtstrahl, der mir Glück verspricht. Soviel Glück, dass ich alles vergessen, den Sonnenschein spüren und leben will. Was wäre wenn… flüsterst du mir immer wieder zu… Ich will dich anschreien, will dass Du verschwindest! Ich will kein was wäre wenn mehr…warum tust Du mir das immer wieder an? Warum lässt Du mich die Wärme spüren, wenn Du sie mir doch wieder entreisst? Warum bringst Du Licht, wenn Du mich doch nur wieder in die Dunkelheit führst? Ich weiss nicht wie es mit uns enden wird…Hat alles eines Sinn? Brauch ich diese Dunkelheit in mir, in meinem Leben? Sprich mit mir, statt immer nur zu versprechen. Zeig mir wohin dieser Weg mich führen wird, statt mich immer wieder in die trostlose Leere zu treiben! Du bist nur ein Wort. Ein liebliches Wort, das alles für mich bedeuten kann. Vielleicht irgendwann…

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Verletzlich sein

Ich weiß nicht, ob “verletzlich” überhaupt das richtige Wort dafür ist. Vielleicht ist “berührbar” ein Ausdruck, der es genauer trifft. und oft in meinem Leben war ich das nicht, Berührbar und erreichbar. Nicht für das Leben, nicht für meine Seele, nicht von der Liebe und nicht vom Schmerz. Nicht nur für mich, sondern vor allem auch für die Menschen um mich war es ein Quälender zustand.

Ich versteckte mich zu oft zwischen meinen “sicherheitsmauern” und meinem Anspruch stark zu sein, so sehr, dass meine Schutzhülle zum eigenen Gefängnis wurde. Eine Schicht aus Zement Hielt mich gerade von den Menschen ab, die ich insgeheim am meisten liebte -Die mit aber damit all zu gefährlich erschienen-

Wie oft konnte ich selbst meinen nächsten Menschen nicht in die Augen blicken und ihnen erlauben alles zu sehen? Das wunde herz, Die angst, den schmerz oder einfach nur das ungeschützte weiche in mir? etwas in mir war überzeugt, dass mich niemand lieben würde, wenn er wirklich wüsste, wie mir manchmal zumute ist. Das nur das Starke liebenswert ist.

warum es so schwer war? ich denke, ich wurde zu oft verletzt und gedemütigt, verlassen und enttäuscht. so viel davon, in diesem leben hat mich schwer getroffen. so sehr das ich mich zurück gezogen habe aus diesem Körper. Meine Gefühle und mein Herz Sind wie ein Panzer umhüllt, fest davon entschlossen nie mehr diese Schmerzen fühlen zu wollen und sich niemals einen Menschen zu offenbaren. Aber man kommt in diesem leben nicht sonderlich weit mit einem verschlossenen herzen…

Beeindruckt

Ich bin beeindruckt von Menschen, die noch eine Geschichte haben. Eine Geschichte, die ich in ihren Augen finde. bei denen man schon an der Art, wie sie sprechen erkennt, dass das Leben oft versuchte sie zu brechen. Ich bin beeindruckt von den Menschen, die noch dieses Glänzen in den Augen haben, auch wenn sie oft geweint haben.

Vergessen

Ich war so nah daran, alles endlich zu vergessen, doch dann kam wieder dieser eine Traum. Deine Augen blickten in meine und ich fühlte mich sofort wieder verloren, so wie früher. Deine Stimme in meinem Ohr hörte sich so real an. Du berührtest mich nicht doch ich spürte dich ganz genau. Du warst genau so, wie ich dich in Erinnerung behielt, hattest dich kein bisschen verändert. du redestest mit mir ganz normal, als wäre nie etwas gewesen. Als würden wir uns immernoch genau so gut wie damals kennen. Glaub mir, zum ersten mal seit Monaten fühlte ich mich wieder Lebendig und richtig wohl. ich hatte für eine kurze Ewigkeit die Gewissheit, das du mich nicht vergessen würdest, das du mich immernoch genau so lieben würdest wie damals… doch dann wachte ich auf, du warst wieder fort und alles was mir mal wieder blieb war das Gefühl der leere und meine Gedanken an dich.

Hoffnung

Und manchmal ist das einzigste was uns bleibt die Hoffnung. die Hoffnung daran, das alles nur ein ewig langer Albtraum ist, der sich extrem real anfühlt. Doch ich habe Hoffnung, Hoffnung daran, das ich irgendwann Schweis gebadet aufwachen werde. dich dann neben mir sitzen sehe, in die arme nehmen kann und dir alles erzählen kann. Das du nur dumm anfängst zu grinsen wie du es immer tatst und mir sagst das alles in Ordnung ist.

ja,  ich habe immer noch die Hoffnung und lasse sie mir nicht nehmen, egal wie viele Stunden/Tage/Jahre noch vergehen. irgendwann werde ich aufwachen und ich bin mir sicher das du dann neben mir sein wirst…

Erinnerungen

Manchmal hat man Angst seine Erinnerungen zu vergessen, einfach weil man merkt wie die Zeit vergeht. Für manche sind ein paar Tage die schönste Zeit des Jahres, für andere sind es Wochen, Monate oder auch nur ein paar stunden, Sekunden… doch das was Zählt sind die Erinnerungen an sich, die schönen Erinnerungen und dieses unbeschreiblich schöne Gefühl. Meistens bleiben einem die Schlimmen Erinnerungen ewig im Kopf da sie sich tief in unser Herz brennen, für die schönen jedoch bleibt sehr wenig Platz und man wird merken, das sie immer mehr verschwinden da sie nicht in uns gebrannt wurden…

und wenn man mal wieder dieses schreckliche Gefühl hat, das die Erinnerung verschwindet, dann nimm dir einen Moment zeit.schließe deine Augen und spüre die Berührungen, höre das lachen und die stimmen von damals. fange an dich ganz in die Vergangenheit zu schleichen. Bis du das Gefühl der angst spürst, die angst die du bekommst wegen dem verlieren der Erinnerung. du weiß, das jedes mal wenn du zurück reist du immer weniger spüren wirst, die Gefühle werden sich irgendwann nicht mehr real anfühlen so wie sie es am Anfang taten.

Und genau diese Gefühle kann man nicht beschreiben. es sind die traurigsten Gefühle die sich in die Gedanken und den Moment einschleichen.  Man hat angst das diese Personen/ diese Person verloren geht, das wir uns irgendwann nie mehr an sie erinnern können einfach weil die Distanz jeden tag mehr zunimmt trotz den intensiven Momenten verblasst die Erinnerung, man weiß nicht mehr wie der Geruch der Person war, wie sich die Anwesenheit anfühlte, wie das lächeln auf einen wirkte und letztenendlich vergisst man die stimme. die Erinnerungen verblassen wie Autodächer in der Sonne.

nützt jede Gelegenheit und reist zurück in die zeit, die du genossen hast, manchmal zählt ein Augenblick mehr als die Unendlichkeit. lasse dir die Erinnerungen auf die haut tätowieren. und lasse sie nie in Vergessenheit geraten….